Muffins sind der absolute Renner und einige Rezepte sind so raffiniert, dass sie sogar mit aufwendigen Torten auf der Kaffeetafel konkurieren können.

Alles über Muffins

Hallo meine Lieben,
Muffins sind sehr beliebt und für den ein oder anderen ist auch interessant, wo diese köstlichen Muffins eigentlich herkommen.

Welche Muffinrezepte gibt es?

Es gibt unzählige Muffinrezepte, denn sie sind leicht abwandelbar. Die Grundsubstanzen Fett (z.B. geschmolzene Butter) und Triebmittel (z.B. Backpulver) sind immer gleich. Und mit diesen darf experimentiert werden. So wurden im Laufe der Jahre viele Muffinrezepte erfunden, z.B. Blaubeermuffins, Erdbeermuffins, Kiwimuffins, Zitronenmuffins und sogar Muffins mit Chili und Kürbis als Zutaten.

Woher kommen Muffins eigentlich?

Muffins haben ihren Ursprung in England. Dort wurde der Begriff Muffin zum ersten Mal zu Beginn des 18 Jahrhunderts schriftlich festgehalten. Muffins haben damit eine recht lange Tradition und sind auch schon sehr lange beliebt. Muffins werden hierzulande als typisch amerikanisch gesehen, doch wenn man sich vorstellt, dass Persönlichkeiten wie die weltberühmte Schriftstellerin Jane Austen bereits Muffins zu ihren Tee genoss oder der Entdecker James Cook den ein oder anderen Muffin auf seinen Erkundungstouren verspeiste bekommt man ein ganz anderes Bild von Muffins.

Wer hat Muffins erfunden?

Ein genaues Datum wann der erste Muffin gebacken wurde ist nicht bekannt. Und wer das erste Muffinrezept erfunden hat ist auch nicht in den Geschichtsbüchern zu finden. Es wäre interessant, wie man auf die Idee gekommen ist kleine Kuchen wie Muffins in ihrer typischen Form zu backen.

Wer oder was sind Muffin Men?

Sogenannte Muffin Men zogen im 19. Jahrhundert über Englands Straßen und verkauften Muffins zur Tea Time. Sie trugen kleine mit Muffins gefüllte Bauchläden vor sich her oder schoben Wägen mit den kleinen Kuchen hinter sich. Damals freuten sich nicht nur Kinder, wenn sie einem Muffin Man auf der Straße begegneten. Die Muffin Men entdeckten schnell die Popularität der kleinen Kuchen und machten immer deutlicher auf sich aufmerksam. Sie wollten nicht nur den Leuten Muffins verkaufen, die bereits auf der Straße waren, sondern wollten die Menschen auch aus ihren Häusern locken. Sie machten lukrative Geschäfte, doch nicht jeder war von ihrem lauten Geschrei und ihrem Klingeln mit großen Schellen begeistert und beschwerten sich. Die lauthalsigen Verkaufsmethoden der Muffin Men sollte in den vierziger Jahren den 19. Jahrhunderts verboten werden, doch ein entsprechendes Gesetz ließ sich nicht verabschieden. Und so zogen die Muffin Men noch lange durch die Straßen und verkauften ihre beliebten kleinen Kuchen - eine romantische Vorstellung.

Was macht den englischen Muffin aus?

Englische Muffins unterscheiden sich von amerikanischen Muffins. Die Grundlage für einen englischen Muffin ist ein spezieller Hefeteig. Dieser Hefeteig wurde auf einem Backblech mit kleinen Vertiefungen – dem Vorläufer der heutigen Muffin Bleche – in flüssigem Fett gebacken. Doch die damaligen Muffins hatten eine andere Form als die heutigen, die nach amerikanischer Manier serviert werden. Die englischen Muffins von damals sahen aus wie kleine Brötchen, die in einem Toaster geröstet wurden. Die kleinen Kuchenbrötchen wurden in der Mitte durchgeschnitten und so verkauft. Zu Hause steckten die Leute die Muffins dann in den Toaster.

Du weißt es besser oder hast Anmerkungen zum Thema Muffins? Dann schreib mir hier!

Diesen Artikel teilen: