Das samtige Fell und eine runde Kopdform sind typisch für eine Perserkatze. Sie zählt zu den ältesten und beliebtesten Katzen der Welt.

Perserkatzen fressen anders

Hallo Ilse,
meine Tante geht auf Weltreise und hat mir ihre Perserkatze aufgebrummt. Ich soll mich jetzt um sie kümmern. Was weißt du über Perserkatzen?
Viele Grüße

Hallo Uwe,
oh wie schön. Ich würde auch gerne mal auf Weltreise gehen. Aber leide habe ich keine Zeit. Naja, was nicht ist kann ja noch, gelle?

Die Perserkatze hat ihren Ursprung im orientalischen Raum

Ihrem Namen nach sollte die Katze aus Persien stammen. Der Usprung der Perserkatze aus Persien ist aber umstritten und es wird gesagt, dass die Perserkatze ein Nachfahre der Angorakatze ist. Somit stammt sie aus der Türkei.

Die Tiere können relativ groß werden, haben dichtes, samtiges Fell und ihr runde Kopfform passt zu ihrem gedrungenen Körperbau (Man sagt ja, dass Hundebesitzer ihren Hunden immer ähnlicher sehen, im Falle eine alten Bekannten trifft das auf ihre Katze zu … ohne eine böse Bemerkung zwischendurch zu machen.).

Da die Katzen sich nur schwer vermehren lassen kosten Zuchtexemplare schon mal ein paar Euro. Dafür hat man dann aber auch keine Straßenkatze, wenn man Wert darauf legt.

Perserkatzen sind ruhig, fügsam und friedlich. Sie haben ein sehr ausgeglichenes Wesen und teilweise kann man sie sogar als phlegmatisch bezeichnen. Erwarte nicht, dass eine Perserkatze stromern geht wie eine Hauskatze – Perserkatzen haben es gerne „bequem“ und sind daher gut für die Wohnung geeignet.

Die Fellpflege einer Perserkatze ist sehr zeitintensiv

Ihre Bequemlichskeit kommt auch ihrer Fellpflege zu Gute, da ihr langes, seidiges Haar zur Knötchenbildung neigt. Die Fellpflege fällt dementsprechend auch sehr zeitintensiv aus, da das Fell einer Perser täglich gekämmt werden muss. Besonders zu achten ist auf die Partien zwischen den Vorder- und Hinterbeinen und unterhalb des Schwanzes. Eine Perserkatze hat 3x so viel Fell wie andere Katzen und wenn man es ein paar Tage versäumt ihr Fell zu kämmen bleibt oftmals nur die Schere. Und das wollen wir ja nicht, denn es ist gerade das samtige Fell, das diese Tiere so besonders macht.

Mit einem speziellen Shampoo kann man seine Perserkatze auch baden, allerdings nicht öfter als alle 3 Monate. Ebenfalls speziell ist ein Pflegepuder, das man ins Fell einmassieren (die Massage wird das Tier mögen) und dann wieder ausbürsten kann. Neben Haaren holt man dann gleich noch Staub und Schmutz aus dem Fell.

Wichtig ist die richtige Ernährung

Eine Perserkatze hat eine andere Anatomie als andere Katzen. Sie nimmt ihre Nahrung nicht mit den Zähnen auf, sondern mit der Zunge. Und sie würde mit knurrendem Magen vor einem vollen Fressnapf verhungern, wenn das Futter nicht die richtige Konsistenz hat. An dieser Stelle ist die Erwähnung wichtig, dass Essensreste vom Tisch zwar gerne von allen Haustieren gefressen werden, also auch von der Perser, allerdings schaden sie auf Dauer der Gesundheit! Man sollte sich daher auf eine eiweißreiche Zusammenstellung der Nahrung durch die Tierfutter-Industrie verlassen. Man tut seiner Katze aber Gutes, wenn man es dem Tier ermöglicht, zusätzlich Fellstücke, Haare, Fischschuppen und auch Insekten zu fressen.

Wen die intensive Pflege nicht abschreckt kann sich auf einen treuen Begleiter freuen, der zwischen 10 und 15 Jahren alt wird.

Liebe Grüße

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